Schulsozialarbeit
Hallo, mein Name ist Frau Frischhut,
ich bin Schulsozialarbeiterin an der Gemeinschaftsschule in Obrigheim und Ansprechperson für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte.
Ob es um persönliche Anliegen, familiäre Themen, Konflikte, Unsicherheiten oder Herausforderungen im Schulalltag geht – manchmal hilft es, wenn jemand zuhört, berät oder einfach mitdenkt.
Meine Unterstützung ist:
- freiwillig
- vertraulich
- kostenfrei
📍 Büro: Technikgebäude im 1. Stock
📧 E-Mail:schulsoz-h.obrigheim(@)caritas-nok.de
Telefonnummer: 📞 Telefon: 0152/21691372
⏰ Kernzeiten: Mo – Do 8:30 Uhr – 12:30 Uhr oder nach Vereinbarung]
💡 Am besten bin ich per E-Mail erreichbar, da ich während Gesprächen oder Terminen oft nicht ans Telefon gehen kann.
(Man muss nicht gleich über alle Probleme sprechen. Kommt erstmal vorbei zum kennen lernen.)
Herzliche Grüße
Frau Frischhut
Was ist Schulsozialarbeit?
Die Schulsozialarbeit befindet sich in der Trägerschaft des Caritasverbandes im Neckar-Odenwald-Kreis und ist als solche in ihrer pädagogischen Arbeit eigenverantwortlich und unabhängig.
Die Schulsozialarbeit an der GMSO greift auf die Methoden der Sozialen Arbeit zurück und wendet diese auf die Lebenswelt Schule an. Sie handelt eigenverantwortlich und kooperativ im System Schule und bietet ein verlässliches und beständiges Dienstleistungsangebot an der Schule an. Die Prinzipien der Vertraulichkeit und Freiwilligkeit sind eine wichtige Grundlage für die Beratungsarbeit der Schulsozialarbeit.
"Unter Schulsozialarbeit wird im Folgenden ein Angebot der Jugendhilfe verstanden, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, dazu beizutragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, Erziehungsberechtigte und Lehrer/Innen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beizutragen"
(Speck 2011)
Schulsozialarbeit hat das Ziel, Kinder und Jugendliche in ihrer allgemeinen Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern, wobei sie ressourcenorientiert arbeitet. Darüber hinaus gibt sie Hilfestellungen beim Aufbau und der Stabilisierung von:
- Eigenverantwortung
- Selbstständigkeit
- sozialer Kompetenz
- demokratischen Strukturen,
die es ermöglichen, dass alle am Schulleben Beteiligten voneinander lernen können.
(vgl. Rahmenrichtlinien Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg)
Daraus ergeben sich für die Schulsozialarbeit an der GMSO folgende Schwerpunkte:
1. Einzelfallhilfe und Beratung in individuellen Problemsituationen
Die Schulsozialarbeit unterstützt und begleitet die Schüler und Schülerinnen bei der Bewältigung von Krisen und Konfliktsituationen im persönlichen, schulischen und familiären Umfeld. Dies kann über folgende Angebote erfolgen:
- Schülersprechstunde
- Beratung von Eltern und Personensorgeberechtigten
- kollegiale Beratung mit Lehrkräften und außerschulischen Fachleuten
- Konflikt- und Krisenintervention
- Schutz bei Kindeswohlgefährdung
2. Soziale Gruppenarbeit, Projekte und Arbeit mit Schulklassen
Durch präventive Angebote sollen Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden und ihre sozialen Kompetenzen weiterentwickeln.
- Training sozialer Kompetenzen
- präventive Angebote
- Demokratie erleben (z.B. Klassenrat)
3. Innerschulische Vernetzung
Die schulinterne Vernetzung bildet einen weiteren Arbeitsbereich der Schulsozialarbeit der Caritas. Um als Mitglied der Schulgemeinschaft die Schulhauskultur mitzutragen und die Schulentwicklung mitzugestalten, ist es wichtig:
- beratende Teilnahme an Sitzungen schulischer Gremien (Lehrerkonferenzen, Schulkonferenz,)
5. Außerschulische Vernetzung
Die Schulsozialarbeit unterstützt die Öffnung der Schule nach außen. Sie kooperiert dabei im Rahmen des oben genannten Aufgabenverständnisses mit den Institutionen der Jugendhilfe, Nachbarschaftsschulen und den Einrichtungen im Gemeinwesen.
- Kooperation mit den Fachdiensten der Jugendhilfe (Erziehungsberatung ,Jugendamt, Jugendberufshilfe...)
- Zusammenarbeit mit den Kollegen der Schulsozialarbeit
- lebensweltbezogene Vernetzung mit Institutionen und Vereinen vor Ort

