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Abschlussfeier Klassen 9b und 10 am 14.07.2022 - Abschlussfahrt 9b

Artikel vom 19.07.2022

Die Absolventinnen und Absolventen der GMS Obrigheim wollen hoch hinaus

Nach zwei Jahren mit Corona-Kompromissen konnte nun am Do, 14.07.2022 endlich wieder eine Abschlussfeier ohne Abstand und Maßnahmen gefeiert werden.
Unter dem Motto „Hoch hinaus“ luden die insgesamt 33 Absolventinnen und Absolventen in die festlich dekorierte Neckarhalle ein.

Dass es ein gutes Gefühl ist, den Abschluss in der Tasche zu haben, kam gleich schon zu Beginn beim Einzug der herausgeputzten Jugendlichen zum Lied „Feelin‘ good“ von Michael Bublé zum Ausdruck.
Alexandra Bechthold, stellvertretende Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Obrigheim, eröffnete die Reihe der Redner. Sie begrüßte die Absolventinnen und Absolventen des Hauptschulabschlusses und des ersten Realschulabschlusses der GMS. Mit Humor und guten Gedanken präsentierte sie den Entlassschülerinnen und -schülern fünf Postkarten ihrer Bürotür. Als wichtigste Aussage gab Alexandra Bechthold frei nach Oscar Wilde den Jugendlichen mit: „Sei du selbst, alle anderen gibt es schon.“
Bürgermeister Achim Walter schloss sich den guten Wünschen an und sprach getreu dem Motto von „einem großen Schritt „Hoch hinaus“ ins Erwachsenwerden.“ Er sprach außerdem seinen Dank an das Kollegium und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule aus.
Die Elternbeiratsvorsitzende Sabrina Utz ging in Ihrer Ansprache unter anderem noch einmal auf die schwere Zeit während der Schulschließungen ein und bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit.

Die Zeugnisübergaben der beiden Klassen wurden eingeleitet mit persönlichen Worten und Wünschen der Klassenlehrerin der Klasse 9b Alexandra Van Damme und des Klassenlehrers der Klasse 10 Philipp Küper.
Zunächst lobte Frau Van Damme, dass die Neuner im letzten Jahr immer wieder über sich hinaus- und auch zusammengewachsen sind und wünschte schließlich den Schülerinnen und Schülern beim Losfliegen in die Zukunft, ihre Wurzeln nicht zu vergessen.
Im Anschluss gab Herr Küper Anekdoten aus dem Schulalltag seiner ersten eigenen Klasse zum Besten und erinnerte, dass die Welt gerade jetzt junge Menschen bräuchte, die sich nicht wegducken, sondern selbst handeln.

Zur selbst gewählten Musik zogen die Entlassschülerinnen und -schüler auf die Bühne. Konrektorin Bechthold überreichte anerkennend die Zeugnisse und durfte in Klasse 9 ein Lob für Pia Utz (2,1) und drei Preise für besondere Leistungen an Luisa Frank (1,5 und Sonderpreis) und Bayan Srywel (Sonderpreis) verleihen. In Klasse 10 erhielten Ecenur Cardakli (1,8), Evelyne Frank (1,8), Moritz Junker (2,2) und Havin Yalcinkaya (2,2) ein Lob. Zudem wurden zwei Preise an Walin Salam Hussein (1,4) und Ecenur Cardakli (Sonderpreis) vergeben.

Natürlich hatten auch die beiden Klassensprecherinnen Luisa Frank und Ecenur Cardakli kleine Geschichten aus dem Schulalltag im Gepäck. Luisa lobte das Gemeinschaftsgefühl, das vor allem bei Lernnachweisen zum Vorschein kam. Ecenur betonte, dass es nach 6 oder bei manchen nun 10 Jahren an der GMS Obrigheim „Zeit wird, das Logbuch in der Tasche zu lassen und ein neues Kapitel aufzuschlagen.“ Beide Schülerinnen, unterstützt von den Klassen, bedankten sich sehr herzlich und aufrichtig bei allen Lehrerinnen und Lehrern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GMS Obrigheim.

Musikalisch gekonnt umrahmt wurden die Ansprachen von Evelyne Frank aus Klasse 10 am Klavier.
Nach einer Bildershow der Klasse 9b feierte das Blockflöten-Ensemble der Klasse 10 eine Premiere. Eine absichtlich schräge Interpretation von „My heart will go on“ brachte die Halle zum Beben. Die Klasse 9b gab im Anschluss eine eigene Version des Sea-Shantys „Wellerman“ zum Besten. Man stellte sich wohl die Frage, wozu Pythagoras gebraucht würde und wieso Schule nicht immer wie auf der Abschlussfahrt sein könne.
Am Ende der Feier sangen alle Abschlussschülerinnen und -schüler das GMS-Lied „Hoch“ nach Tim Bendzko, passend zum Motto. Mit den Worten „Wir geh‘n immer weiter hoch hinaus“ endete die Feier und öffnet nun den Start in die Zukunft.


Die GMS Obrigheim gratuliert herzlich und wünscht folgenden Absolventinnen und Absolventen alles Gute für die Zukunft:
 

Aus Klasse 9b:

Mouffak Bakkar (Aglasterhausen), Tim Bingel-Erlenmeyer (Asbach), Jason Brück (Neunkirchen), Justin Halberstadt (Mörtelstein), Leon Halberstadt (Mörtelstein), Justin Kropp (Obrigheim), Elmedin Qurkolli (Mosbach-Neckarelz), Jonas Scholl (Unterschwarzach), Narvik Schrenk (Mosbach-Diedesheim), Alidzhan Syuleyman (Mosbach-Diedesheim), Samira Disli (Unterschwarzach), Luisa Frank (Mosbach-Neckarelz), Leoni Holderbach (Schefflenz), Celine Kreyska (Mosbach-Neckarelz),  Namira Langenecker (Mörtelstein), Alia Macak (Neunkirchen), Bayan Srywel (Michelbach), Pia Utz (Mosbach-Diedesheim) und Nadine Zimmermann (Obrigheim)

Aus Klasse 10:

Thomas Eliseew (Mosbach-Neckarelz), Hannes Häberle (Neunkirchen), Moritz Junker (Aglasterhausen), Benny Kraft (Obrgiehim-Mörtelstein), Emedin Qukiqaj (Mosbach-Neckarelz), Leroy Veldhoen (Neunkirchen), Melih Yolcu (Mosbach), Havin Arslan (Mosbach-Neckarelz), Madline Braiek (Obrigheim), Ecenur Cardakli Obrigheim), Evelyne Frank (Mosbach-Neckarelz), Walin Salam Hussein (Obrigheim), Leonita Salihi (Neckarzimmern) und Havin Yalcinkaya (Mosbach-Diedesheim)

Viva Colonia - Klasse 9b auf Abschlussfahrt


Am Mittwoch, 29.6.22 starteten wir mit 19 Schüler*innen, Herrn Haag und Frau Van Damme zur lange ersehnten Abschlussfahrt nach Köln.
Nach einer entspannten und kurzweiligen Zugfahrt und den ersten Erfahrungen mit dem Kölner Straßenbahnnetz kamen wir Obrigheimer am City-Hostel Köln-Riehl an.
Zunächst wurde unsere Klasse mit einem Zimmer-Upgrade überrascht und alle Jugendlichen waren begeistert von den gemütlichen Zimmern mit Box-Spring-Bett plus Hochbett.
Nach dem Zimmerbezug ging es endlich in die Stadt. Eigentlich hatten wir es schon eilig zum Schokoladenmuseum, doch der Anblick des Doms beim Verlassen des Bahnhofs bremste unsere Gruppe erst einmal aus. Alle Handys mussten gezückt und die ersten Bilder in die Welt gepostet werden. Am Rhein entlang ging es dann schließlich weiter zum Schokoladenmuseum, in dem man viele Infos zum Anbau der Kakaobohne und über die Entstehung der Schokolade erfahren konnte. Nicht zu kurz kam zum Glück die Verkostung von Schokolade.
Nach dem Museum trafen wir auf unseren Stadtführer Philipp, der uns interessante Ecken der Kölner Innenstadt zeigte und die Schüler*innen mit „Fake or Fact“-Fragen fesselte. So erfuhren die Jugendlichen, dass der Flughafen in Köln-Bonn auch zum Landen von Space-Shuttles dienen kann und die Hohenzollern-Brücke trotz der tausenden Liebesschlösser nicht Gefahr läuft einzustürzen. Das Highlight der Stadtführung war mit Sicherheit die Entdeckung des heißbegehrten Döner-Ladens „Haus des Döners“, in den es nach der Führung einige Schüler wie Lehrer verschlug. Während der Freizeit nutzten außerdem unsere Neuner die unzähligen Geschäfte der Innenstadt, eine Gruppe warf sich in Karnevalskleidung und wieder andere genossen die Leckereien, die an jeder Ecke zu finden waren.
Pünktlich trafen alle am Treffpunkt ein und gemeinsam ging es zurück zur Unterkunft. Bei lauen Temperaturen konnten wir Urlauber noch einige Zeit auf dem schön angelegten Außengelände verbringen, bevor dann selbstverständlich jede*r zum Schlafen ins eigene Zimmer ging.
Am Donnerstag hatten wir eine längere Anreise mit Bus und Bahn zur Anlegestelle der Rafting-Boote. Das Wetter spielte absolut mit, sodass man sogar auf eine kleine Abkühlung im kühlen Nass hoffte.
Nach dem die Gruppen eingeteilt, die Rettungswesten angelegt und die Boote am Wasser waren, gab es neben einigen Panikanfällen einzelner Schüler*innen („Aber wenn wir umkippen?“ „Wir kippen nicht.“ „Ich kann aber nicht gut schwimmen!“ „Du musst nicht schwimmen!“) eine Paddel-Einweisung und schon konnte es losgehen.
Gemütlich schipperten die beiden Boote an großen Schiffen, unter zahlreichen Brücken und natürlich am Dom vorbei. Eine herrliche Aussicht von einer ganz anderen Perspektive. Nach der Fahrt waren einige doch ganz schön nass, aber mächtig stolz auf das Erlebnis.
Nach einem kurzen Abstecher in die Jugendherberge ging es wieder in die Stadt, weitere Beute zu machen.
Gerade rechtzeitig vor einem großen Gewitter waren wir wieder zurück in der Unterkunft zum Abendessen. Für das Abendprogramm im Bowlingcenter warfen sich die Jungs und Mädels ordentlich in Schale. Bei Musik und Discolicht rollten die Kugeln Richtung Pins und die Jugendlichen hatten viel Spaß zusammen.
Auch die letzte Nacht in der Unterkunft verlief recht ruhig, sodass am Fr, 1.7. morgens alle bereits ordentlich die Zimmer räumen und Richtung Stadt aufbrechen konnten. Ein besonderes Erlebnis erwartete uns beim „Time Ride“. Zunächst führten einige Schauspieler*innen die faszinierten Gäste in die goldenen Zwanziger. In einem Lichtspielhaus erfuhr man von den Entbehrungen des 1.Weltkriegs und dem Jahr 1926, in dem zum ersten Mal wieder Karneval gefeiert werden konnte. Nach dem Besuch einer Schneider-Werkstatt ging es mit VR-Brillen auf Straßenbahnfahrt im Jahr 1926. Der Blick „aus“ der Bahn zeigte Gebäude von damals, Szenen von Passanten und schließlich den Karneval. Eine unvergessliche Reise.
Wieder zurück im Jahr 2022 durften die 19 Jugendlichen noch einmal die Stadt unsicher machen. Die Lehrer erklommen den Dom und hatten noch einmal einen traumhaften Blick auf Köln. Zum Abschluss der Reise besuchten alle noch den Dom und Herr Haag legte sich als Fotograf des Gruppenfotos vor dem Dom richtig ins Zeug.
Leider hatte der Zug auf der Rückfahrt einige Zeit Verspätung, sodass wir Obrigheimer letztendlich um 19.47 Uhr wieder in der Heimat ankamen - mit vielen Erlebnissen im Gepäck.